Die TuRa Elsen Basketballabteilung feiert in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum. Sie hat sich zur Feier des Tages etwas ganz Besonderes für Groß und Klein ausgedacht.

Am Samstag, 04.August 2007 ist ein Tagesevent an der Gesamtschule Elsen in der Schlengerbuschhalle mit zwei Turnieren geplant. Das erste Turnier findet um 10:45 Uhr für die Small-Stars statt. Mannschaften aus Elsen, Paderborn, Schlangen und Brakel treten an, um den ersten „Volksbank Elsen-Wewer-Borchen Wanderpokal MiniCup“ zu gewinnen.

Am Nachmittag ab 15:00 Uhr findet dann das Herrenturnier der TuRa mit Mannschaften aus Elsen, Paderborn, Schlangen und Büren statt.
Hier bietet sich der TuRa eine erste Möglichkeit sich vor der bevorstehenden Saison zu prüfen.

Man darf auf diese Turniere und das Rahmenprogramm gespannt sein. Hier konnten Doug Spradley und ein paar Spielern von der 1.Bundesliga Paderborn Baskets-Mannschaft für eine Autogrammstunde gewonnen werden.

Zu diesem besonderen Basketball-Tag lädt die TuRa alle Familien und Interessierten herzlich ein.

Organisatoren des Basketball-Jubiläums:

Organisatoren des Basketball-Jubiläums
von links: Dominik Stollmeier (Co-Trainer), Mark Johnson (Trainer und 2. Vorsitzender), Norbert Stollmeier (1. Vorsitzender)

Schon bald nach Abschluss der Saison 2005/2006 liefen die Planungen für die neue Saison an. Zunächst einmal galt es, einen Trainer für Binu John zu finden. Mark Johnson hatte sich durch einen vom Basketballkreis Paderborn durchgeführten Trainerlehrgang das Rüstzeug für den Trainerjob zugelegt und übernahm das Traineramt. Da er auch als Spieler noch sporadisch mitwirkt, steht ihm Dominik Stollmeier als Trainer-Assistent zur Seite. Auch das Gesicht der Mannschaft änderte sich zur neuen Saison. Alexander Bleier, Tim Obermeier und Erhan Sariyar standen der Mannschaft ebenso nicht mehr zur Verfügung wie auch Sebastian Schroer, der sich aufgrund seines Studiums in Münster dem Oberligisten UBC Münster 2 anschloss. Auch Jonas Deleker stand aufgrund seines auswärtigen Studiums nur noch zeitweise zur Verfügung. Dafür kehrte mit Jordi Perez nach seinem einjährigen Abstecher zum 2. Regionalligisten SC Borchen ein Führungsspieler nach Elsen zurück. Von den Paderborn Baskets schlossen sich Carsten Fulland und Arne Hansen (U18) der TuRa an, vom TSV Tudorf wechselten Thomas Gil und Thomas Horochowik nach Elsen. Außerdem fand auch noch Christian Röthke vom TV Bensberg, der sich beruflich nach Paderborn verändert hatte, den Weg zu den Elsener Basketballern. Mit den Guards Jordi Perez und Arne Hansen, den Forwards Carsten Fulland und Thomas Horochowik sowie den Centern Thomas Gil und Christian Röthke standen dem Trainergespann nun weitere Optionen zur Verfügung, die mit dem restlichen Kader in der neuen Saison dafür sorgen sollten, das gesteckte Ziel – ein Platz unter den ersten vier Mannschaften – zu erreichen.

Zu Beginn der Saison merkte man der neu formierten Mannschaft noch deutlich an, dass sie noch kein eingespieltes Team war. Zwar gewann man das Saisonauftaktspiel gegen den alten Rivalen PSV Warburg in letzter Sekunde noch knapp mit 2 Punkten, doch bereits im Spiel beim Aufsteiger aus der Bezirksliga VfL Schlangen traten diese Mängel deutlich zu Tage und man musste mit einer Niederlage die Heimreise antreten. Aber schon in den nächsten Spielen zeigte die Mannschaft, welches Potenzial in ihr steckt. Besonders im Auswärtsspiel beim Oberligaabsteiger TSVE Bielefeld 2 zeigten die TuRaner eine ausgezeichnete Leistung und nahmen verdient beide Punkte mit. Um ganz oben mitspielen zu können, waren die Leistungen aber dann doch noch zu wechselhaft. So verlor man nach schlechten Leistungen beim Gütersloher TV und im Lokalderby bei BB Salzkotten 2, während man beim Erfolg über GW Paderborn wieder eine ansprechende Leistung zeigte und selbst bei der Niederlage gegen den unangefochtenen Tabellenführer TV Lemgo in einem echten Spitzenspiel lange Zeit durchaus gleichwertig war und erst in der Schlussphase das Spiel verloren geben musste. Am Ende der Hinrunde standen letztlich bei einem Korbverhältnis von 827:750 14:8 Punkte und aufgrund der besseren Vergleichsergebnisse mit drei weiteren punktgleichen Mannschaften ein dritter Tabellenplatz zu Buche.

In den 11 Rückrundenspielen konnte man nur in 3 Heimspielen gegen VfL Schlangen, Gütersloher TV und TV Salzkotten 2 die Halle als Sieger verlassen. In allen anderen Spielen zog man nach wechselhaftem Spiel den Kürzeren. Zwar fielen einige Spiel sehr knapp aus – gegen PSV Warburg und TV Borgholzhausen verlor man nur mit einem Punkt und auch dem Tabellenführer TV Lemgo musste man sich erst nach Verlängerung geschlagen geben – , doch hätte man nicht in der Hinrunde für ein gutes Punktepolster gesorgt, wäre man doch noch arg in Bedrängnis geraten. So stand am Ende der Saison immerhin noch der Tabellenplatz 6 aufgrund des besseren direkten Vergleichs mit dem VfL Schlangen zu Buche.

Auch die Jugendarbeit wurde in diesem Jahr wieder neu belebt. Im Rahmen der Kooperation zwischen der TuRa und der Offenen Ganztagsschule an der Dionysiusgrundschule übernahm die Basketballabteilung ein einstündiges Basketballangebot. Daraus resultierte dann auch eine eigene Übungseinheit der Basketballabteilung. Mittlerweile erlernen unter der Leitung von Mark Johnson ca. 20 Jungen im Alter von 10-14 Jahren mit großem Eifer das Basketballspielen.

Schon bei den Planungen für die Saison 2005/06 stellte sich bald heraus, dass man in dieser Spielzeit wohl nur mit einer Mannschaft am Spielbetrieb würde teilnehmen können. Aus der Oberliga Mannschaft verließ Jordi Perez den Verein und schloss sich dem Zweitregionalligisten SC Borchen an. Auch die Kooperation mit den Paderborn Baskets wurde beendet und damit standen Stefan und Sven Schettke ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Ebenso kehrte Bastiaan Vanhoyland zu seinem Heimatverein TV Brakel zurück. Es stand die Entscheidung an, neue Spieler zur TuRa zu holen oder die entstandenen Lücken durch Spieler der 2. Mannschaft aufzufüllen, was dann aber dazu führen würde, dass für die 2.Mannschaft nicht mehr ausreichend Spieler vorhanden waren. Letztlich war man sich einig, die Saison in der Landesliga mit den eigenen, aus dem Nachwuchsbereich stammenden Kräften anzugehen und keine Mannschaft für die Kreisliga zu melden. Somit stießen jetzt fest zum Kader der 1. Mannschaft Philipp Kröger, Jens Meyer, Tim Obermeier, Erhan Sariyar, Alexander Schroer, Sven Sperling und Jonas Wirmer, die alle in der vorigen Saison bei dem einen oder anderen Einsatz schon mal Oberligaluft geschnuppert hatten.

Bevor die Saison aber startete gab es noch ein besonderes Highlight. Die Spielzeit wurde mit der 2. PreSaison Session in der Bürgerhalle eröffnet. Als Vorband trat „Schulz Impuls“ auf und brachte die Besucher schon einmal in richtige Partystimmung. Vollends stieg die Stimmung, als die zumindest an den Instrumenten ausschließlich aus Mitgliedern der Basketballabteilung bestehende Band „The Barons“ die Bühne in Beschlag nahm. Alexander Bleier (Gesang, Gitarre), Michèlle Hillebrand (Gesang), Sinu John (Gitarre), Matthias Spillmann (Bass), Johannes Schrot (Drums) und Dominik Stollmeier (Keyboard) sorgten dafür, dass an diesem Abend so richtig abgerockt werden konnte.

Zu Beginn der Saison hatte die neu formierte Mannschaft noch einige Probleme. Nach dem spielerisch gelungenen Saisonauftakt beim PSV Warburg – auch wenn das Spiel verloren ging – und einem klaren Heimsieg gegen RW Kirchlengern, folgten vier Niederlagen in Folge. Lediglich in dem Spiel beim Tabellenführer SV Brackwede konnte den Elsenern eine ordentliche Leistung bescheinigt werden, während in den drei anderen Partien kaum etwas zusammenlief. So wurden Spiele verloren, in denen man sich eigentlich gute Chancen eingeräumt hatte, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Erst im Spiel gegen den Tabellenletzten DJK Delbrück fand die Mannschaft wieder in die Spur zurück und holte aus den restlichen fünf Spielen bis zum Ende der Hinrunde noch vier Siege. Nur beim TV Lemgo musste man trotz einer guten Leistung über drei Viertel des Spiels im letzten Viertel noch in eine Niederlage einwilligen. Somit standen am Ende der Hinrunde bei 10:12 Punkte und der 6. Tabellenplatz zu Buche.

Das Jahr 2006 war in der Basketballabteilung geprägt von der Konsolidierung nach dem Abstieg aus der Oberliga. Die Abteilungsverantwortlichen hatten alles daran gesetzt, dass der Abstieg keine nachhaltigen Schäden hinterließ und eine Mannschaft zusammengestellt, die in der Landesliga im oberen Drittel mitspielen konnte. So verlief die Rückrunde der Saison 2005/2006 dann auch recht erfolgreich, obwohl Trainer Binu John aufgrund des Antritts seiner Arbeitsstelle in Regensburg der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stand. Die Spieler Mark Johnson und Dominik Stollmeier coachten die Mannschaft bis zum Saisonende deshalb als Spielertrainer. Von den 11 Spielen der Rückrunde konnten 7 Spiele gewonnen werden. Und selbst bei den Niederlagen gegen den unangefochtenen Tabellenführer SV Brackwede, der den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga mit einem Durchmarsch schaffte, und den Tabellenzweiten TV Lemgo zeigte die Mannschaft über weite Strecken der Spiele eine ebenbürtige Leistung. So sprang am Ende der Saison mit 24:20 Punkten und einem Korbverhältnis von 1637:1554 vor den zwar punktgleichen, im direkten Vergleich aber unterlegenen Grün-Weißen aus Paderborn ein für Trainer, Spieler und Mannschaftsverantwortliche zufrieden stellender 4. Platz heraus.

Für die neue Saison bekamen beide Mannschaften zumindest in Teilen ein neues Gesicht. Bei der 1. Mannschaft wechselte Oleg Krüger zum Regionalligaaufsteiger SC Borchen und Christian Eley kehrte zum TV Salzkotten 2 zurück. Daniel Garris, Ralf Schütte und Matthias Walter verstärkten die 2. Mannschaft in der Bezirksliga. Mit den Paderborn Baskets wurde eine Kooperation der Art getroffen, dass die talentierten Jugendspieler Marc Brodowski, Stefan und Sven Schettke eine Doppellizenz erhielten und somit für die Oberligamannschaft der TuRa und für die  Jugendmannschaften U 18 und U 20 der Paderborn Baskets spielberechtigt sind. Marijan Plecko vom TV Büren schloss die Lücke auf der Center Position und mit Christof Thauern, der zur Zeit in Paderborn studiert und in seinem Heimatverein Kirchheimbolanden schon in der Regionalliga gespielt hat, fand eine weitere Verstärkung der Mannschaft statt. Auch bei der 2. Mannschaft änderte sich neben den bereits genannten Zugängen aus der 1. Mannschaft noch einiges. Daniel Penksy kehrte nach seinem Abstecher zum SuS Westenholz zur TuRa zurück und mit Moritz Willemsen, der zuvor bei den Paderborn Baskets 4 gespielt hatte, stieß ein neuer Aufbauspieler zur 2. Mannschaft. Ihn zog es jedoch bereits nach der Vorrunde wieder nach Paderborn zurück.

Ziel für beide Mannschaften in der neuen Saison war die Erhaltung der Klassen. Dabei war man sich darüber im Klaren, dass dies für die 1. Mannschaft in der Oberliga ungleich schwerer werden würde als für die 2. Mannschaft in der Bezirksliga. Beide Mannschaften mussten in ihren neuen Ligen noch viel Lehrgeld zahlen und stehen nach Abschluss der Hinrunde jeweils auf Platz 11 und damit auf einem Abstiegsrang. Das rettende Ufer ist aber noch nicht außer Sichtweite und der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen noch vorhanden.

Die 1. Mannschaft zeigte in der Hinrunde ein zweifaches Gesicht. Während man in der Lage war, im heimischen „Elsen Dome“ die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu bezwingen und auch gegen die übrigen Mannschaften über weite Strecken des Spiels mitzuhalten und lediglich die mangelnde Erfahrung und manchmal auch das fehlende Quäntchen Glück einen Überraschungserfolg verhinderten, war man in den Auswärtsspielen doch noch kein gleichwertiger Gegner und musste teilweise recht deutliche Niederlagen einstecken. Somit stehen zum Ende der Hinrunde 4:18 Punkte und 835:1042 Körbe zu Buche. Auch die 2. Mannschaft hatte einen schleppenden Start in die neue Saison. Die ersten vier Spiele gingen verloren, erst im dritten Heimspiel gelang endlich gegen den VfL Schlangen der lang ersehnte erste Sieg. Da auch die nächsten beiden Heimspiele gegen Bad Driburg und Paderborn Baskets 4 gewonnen werden konnten, stand man zwischenzeitlich mit 6:10 Punkten schon ganz gut da. Leider hielt dieser Lauf nicht an und die letzten drei Spiele bis zum Ende der Hinrunde gingen verloren, so dass letztlich doch nur der 11. Tabellenplatz heraussprang.

Nach vielen Jahren, in denen es für die Basketballabteilung der TuRa ständig aufwärts ging, musste man im Jahr 2005 erstmals sportliche Rückschläge verkraften. Beide am Spielbetrieb des Westdeutschen Basketball Verbandes teilnehmenden Mannschaften konnten nach den Aufstiegen im Jahr 2004 ihr angestrebtes Saisonziel Klassenerhalt in der Ober- bzw. Bezirksliga nicht erreichen und mussten – wenn auch jeweils knapp – in den sofortigen Wiederabstieg einwilligen.

Obwohl sich die 1. Herrenmannschaft in der Rückrunde in der Oberliga immer besser zurecht fand, verlor man doch noch einige Spiele unglücklich mit wenigen Punkten Differenz, weil in den entscheidenden Momenten die letzte Cleverness und manchmal auch einfach das Quäntchen Glück fehlte, um diese engen Spiele für sich zu entscheiden. Daran konnte auch der Regionalliga erfahrene Bastiaan Vanhoyland, der zum dritten Spiel der Rückrunde von der 1. Mannschaft des TV Salzkotten nach Elsen wechselte und damit den Abgang von Christof Thauern, der Elsen nach der Vorrunde zum Regionalligisten BBG Herford verlassen hatte, mehr als wettmachte, nur bedingt etwas ändern. Allerdings gewannen die Elsener im ersten Spiel mit Bastiaan Vanhoyland ihr Auswärtsspiel beim SC Buer Hassel mit 73:67. Zum Ende der Saison fehlten trotz des abschließenden Überraschungserfolgs mit 88:85 gegen den Tabellendritten UBC Münster 2 zwei Punkte zum Klassenerhalt. Es blieb die Erkenntnis, dass es für fast alle Mannschaften aus dem Bereich Ostwestfalen schwierig ist, sich gegen die häufig mit erfahrenen und auch schon höherklassig eingesetzten Spielern besetzten Mannschaften aus dem Ruhrgebiet zu behaupten.

Auch die 2. Mannschaft erreichte ihr Klassenziel nicht, obwohl sie in der Rückrunde noch 5 Siege einfahren konnte. Dies reichte jedoch aufgrund der Ausgeglichenheit der Mannschaften vom Tabellenplatz 5 bis 11, wo jede Mannschaft jeden Gegner besiegen konnte, nicht aus. Bis zum letzten Spieltag wurde um den Klassenerhalt gekämpft, aber auch hier fehlten letztlich zwei Punkte zum rettenden Ufer.

Hier musste zunächst einmal eine Änderung bezüglich der Trainerposition vorgenommen weden. Aus beruflichen Gründen stand Binu John für das Amt des Head Coach nicht mehr zur Verfügung, so dass es in der Sommerpause zuerst darum ging, für die erste Mannschaft einen neuen Trainer zu finden. Da man den Trainerposten gerne aus den eigenen Reihen besetzen wollte, verlief die Trainersuche letztlich schneller und problemloser als erwartet. Philip Krüger, der in der letzten Saison die zweite Mannschaft zum Aufstieg in die Kreisliga führte, übernahm von nun an das Coaching der „Ersten“. Binu John unterstützt ihn jedoch weiterhin als Assistant Coach.

Auch im Kader der ersten Mannschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr einiges verändert. Andrej Nowakowski zog es beruflich in die Schweiz, Daniel Pensky wechselte zum SuS Westenholz und Jochen Hilleke zum TSV Tudorf. Sinu John, Michael Bensky und Frank Becker verstärkten die 2. Mannschaft. Somit galt es die entstandenen Lücken im Kader mit neuen Spielern aufzufüllen. Aus der 2. Mannschaft aufgerückt sind Jens Meyer, Alexander Bleier und Philipp Kröger. Zusammen mit Matthias Spillmann und Sebastian Schroer stehen nun 5 Spieler der erfolgreichen Jugendmannschaft im Kader der 1. Herrenmannschaft.

Viel Erfahrung und multikulturelles Flair brachten die drei weiteren Neuzugänge mit. Aus der Regionalliga Mannschaft des TV Salzkotten wechselte mit Jordi Perez ein wahrer Hochkaräter nach Elsen. Der spanische Aufbauspieler zeigte schon in der Vorbereitung, dass er der Mannschaft in vielen Bereichen helfen kann und in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen wird. Die Lücke auf der Center Position wird der Engländer Mark Johnson füllen, der schon viele Jahre beim TV Brakel in der Landesliga aktiv war und kürzlich nach Elsen gezogen ist. Mit dem deutsch-amerikaner Daniel Garris, dem Bruder von Nationalspieler Nino Garris von Alba Berlin, wurde zudem die Flügelposition noch weiter verstärkt. Besonders erfreulich ist, dass alle drei Neuzugänge in Elsen wohnhaft und damit „wirkliche“ Elsener sind.

Teamfoto 2003/2004
Teamfoto 2003/2004

Ziel dieser Saison war ganz klar wieder der Klassenerhalt, den man allerdings etwas früher als in der vergangenen Saison sichern wollte. Gleich im ersten Spiel traf die neuformierte Mannschaft auf den Oberliga Absteiger aus Borgholzhausen und fuhr den ersten Sieg ein. Dies war der Auftakt zu einem Traumstart nach Maß, denn es sollten noch 5 weitere Siege folgen, ehe die TuRaner im 7. Saisonspiel bei RW Kirchlengern einen nicht so guten Tag erwischten und in die erste Saisonniederlage einwilligen mussten. Doch auch hiervon ließ sich das Team von Trainer Philip Krüger nicht aus der Erfolgsspur abbringen. Drei weitere Siege folgten, unter anderem ein 66:58 Erfolg im Nachbarschaftsderby gegen den TV Salzkotten 2. Landesligarekordverdächtige 223 Zuschauer verwandelten die Sporthalle Am Schlengerbusch an diesem Abend in einen ohrenbetäubenden Hexenkessel, auf den so mancher höherklassig spielende Verein neidisch wäre. Nicht zuletzt durch das großartige Publikum im „Elsen Dome“ wurden schon einige enge Spiele zugunsten der TuRaner entschieden. So kam es am letzten Spieltag der Hinrunde zum „Showdown“ um die Herbstmeisterschaft zwischen den noch verlustpunktfreien Grün-Weißen aus Paderborn und der TuRa. Drei Viertel konnten die TuRaner für sich entscheiden, erst im letzten Viertel setzte sich die größere Routine und auch spielerische Klasse der Grün-Weißen durch, die schließlich mit 97:83 als Sieger vom Feld gingen. Doch auch trotz dieser Niederlage hat die 1. Herrenmannschaft eine sensationelle Hinrunde gespielt und das vor der Saison gesetzte Ziel, das darin bestand, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern, muss jetzt sicher neu definiert werden.

Auch in der Rückrunde der Saison 2003/2004 blieb die 1. Mannschaft mit ihren Trainern Philip Krüger und Binu John dem Spitzenreiter GW Paderborn auf den Fersen und konnte als einzige Mannschaft die Meisterschaft lange Zeit offen halten. In den 11 Spielen der Rückrunde gelangen 9 Siege und nur zwei Mal musste man sich knapp geschlagen geben. Mit Oleg Krüger von der Oberligamannschaft der Paderborn Baskets 2 stieß in der Rückrunde noch ein erfahrener Spieler zur Mannschaft, der eine weitere Verstärkung sowohl für die Defensive als auch für die Offensivleistung bedeute. Dieses bekam neben vielen anderen Mannschaften selbst der Spitzenreiter GW Paderborn zu spüren. Die Meisterschaft der Grün-Weißen konnte man zwar nicht verhindern, aber im letzten Spiel der Saison vor über 160 begeisterten Fans, die ihre Mannschaft frenetisch anfeuerten, gelang nach mehreren vergeblichen Anläufen in einem mitreißenden Spiel mit dem 106:94 Erfolg endlich der erste Sieg. Somit stand am Ende der Saison mit 36:8 Punkten und einem Korbverhältnis von 1840:1650 der zweite Tabellenplatz fest.
GW Paderborn nahm auch in diesem Jahr das Aufstiegrecht nicht wahr, so dass der Westdeutsche-Basketball-Verband der TuRa das Aufstiegsrecht zur Oberliga 4 anbot. Nach reiflicher Überlegung kam man dann schnell zu dem Entschluss, diese sportliche Herausforderung anzunehmen und den Aufstieg zu wagen.

Auch die 2. Mannschaft hatte nach Abschluss der Saison darüber zu beraten, ob das Aufstiegsrecht in die Bezirksliga 15 des Westdeutschen-Basketball-Verbandes wahrgenommen werden sollte. Denn nach einer imponierenden Rückrunde, in der kein einziges Spiel mehr verloren ging, schaffte die Mannschaft mit ihrem Trainer Frank Becker noch das nicht für möglich Gehaltene und sicherte sich sogar den Meistertitel in der 1. Kreisliga des Basketballkreises Paderborn. Erst am letzten Spieltag stand die Mannschaft erstmals in der Saison auf Platz 1 der Tabelle. Bis dahin hatte sie eine furiose Aufholjagd gestartet und die anfänglichen Schwierigkeiten in der Saison, als die neu zusammengestellte Mannschaft sich erst noch finden musste, vergessen lassen. Dies musste auch der bis zum letzten Spieltag führende Tabellenführer GW Paderborn 3 anerkennen und aufgrund des 69:52 Sieges der Elsener den Meistertitel überlassen. Beide Mannschaften waren nach Abschluss der Saison punktgleich, da aber der direkte Vergleich beider Mannschaften zugunsten der Elsener ausgefallen war – beide Spiele hatten die TuRaner für sich entschieden – hatte die 2. Mannschaft letztlich die Nase vorn und nahm die mit der Meisterschaft verbundene Aufstiegschance in die Bezirksliga 15 wahr.

Ausgiebig wurden die sportlichen Erfolge bei der schon traditionellen Saisonabschlussfete mit den Fans im TuRa Vereinshaus und bei der Mannschaftsfahrt der beiden erfolgreichen Teams vom 23. – 26.04. in den Center Parcs De Huttenheugte in Holland gefeiert. Hier wurden auch schon die ersten Grundsteine für die neue Saison gelegt, die Mannschaften zusammengestellt und nach möglichen Verstärkungen vor allem für die 1. Mannschaft in der Oberliga nachgedacht.

   
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