Für die neue Saison bekamen beide Mannschaften zumindest in Teilen ein neues Gesicht. Bei der 1. Mannschaft wechselte Oleg Krüger zum Regionalligaaufsteiger SC Borchen und Christian Eley kehrte zum TV Salzkotten 2 zurück. Daniel Garris, Ralf Schütte und Matthias Walter verstärkten die 2. Mannschaft in der Bezirksliga. Mit den Paderborn Baskets wurde eine Kooperation der Art getroffen, dass die talentierten Jugendspieler Marc Brodowski, Stefan und Sven Schettke eine Doppellizenz erhielten und somit für die Oberligamannschaft der TuRa und für die  Jugendmannschaften U 18 und U 20 der Paderborn Baskets spielberechtigt sind. Marijan Plecko vom TV Büren schloss die Lücke auf der Center Position und mit Christof Thauern, der zur Zeit in Paderborn studiert und in seinem Heimatverein Kirchheimbolanden schon in der Regionalliga gespielt hat, fand eine weitere Verstärkung der Mannschaft statt. Auch bei der 2. Mannschaft änderte sich neben den bereits genannten Zugängen aus der 1. Mannschaft noch einiges. Daniel Penksy kehrte nach seinem Abstecher zum SuS Westenholz zur TuRa zurück und mit Moritz Willemsen, der zuvor bei den Paderborn Baskets 4 gespielt hatte, stieß ein neuer Aufbauspieler zur 2. Mannschaft. Ihn zog es jedoch bereits nach der Vorrunde wieder nach Paderborn zurück.

Ziel für beide Mannschaften in der neuen Saison war die Erhaltung der Klassen. Dabei war man sich darüber im Klaren, dass dies für die 1. Mannschaft in der Oberliga ungleich schwerer werden würde als für die 2. Mannschaft in der Bezirksliga. Beide Mannschaften mussten in ihren neuen Ligen noch viel Lehrgeld zahlen und stehen nach Abschluss der Hinrunde jeweils auf Platz 11 und damit auf einem Abstiegsrang. Das rettende Ufer ist aber noch nicht außer Sichtweite und der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen noch vorhanden.

Die 1. Mannschaft zeigte in der Hinrunde ein zweifaches Gesicht. Während man in der Lage war, im heimischen „Elsen Dome“ die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu bezwingen und auch gegen die übrigen Mannschaften über weite Strecken des Spiels mitzuhalten und lediglich die mangelnde Erfahrung und manchmal auch das fehlende Quäntchen Glück einen Überraschungserfolg verhinderten, war man in den Auswärtsspielen doch noch kein gleichwertiger Gegner und musste teilweise recht deutliche Niederlagen einstecken. Somit stehen zum Ende der Hinrunde 4:18 Punkte und 835:1042 Körbe zu Buche. Auch die 2. Mannschaft hatte einen schleppenden Start in die neue Saison. Die ersten vier Spiele gingen verloren, erst im dritten Heimspiel gelang endlich gegen den VfL Schlangen der lang ersehnte erste Sieg. Da auch die nächsten beiden Heimspiele gegen Bad Driburg und Paderborn Baskets 4 gewonnen werden konnten, stand man zwischenzeitlich mit 6:10 Punkten schon ganz gut da. Leider hielt dieser Lauf nicht an und die letzten drei Spiele bis zum Ende der Hinrunde gingen verloren, so dass letztlich doch nur der 11. Tabellenplatz heraussprang.

Nach vielen Jahren, in denen es für die Basketballabteilung der TuRa ständig aufwärts ging, musste man im Jahr 2005 erstmals sportliche Rückschläge verkraften. Beide am Spielbetrieb des Westdeutschen Basketball Verbandes teilnehmenden Mannschaften konnten nach den Aufstiegen im Jahr 2004 ihr angestrebtes Saisonziel Klassenerhalt in der Ober- bzw. Bezirksliga nicht erreichen und mussten – wenn auch jeweils knapp – in den sofortigen Wiederabstieg einwilligen.

Obwohl sich die 1. Herrenmannschaft in der Rückrunde in der Oberliga immer besser zurecht fand, verlor man doch noch einige Spiele unglücklich mit wenigen Punkten Differenz, weil in den entscheidenden Momenten die letzte Cleverness und manchmal auch einfach das Quäntchen Glück fehlte, um diese engen Spiele für sich zu entscheiden. Daran konnte auch der Regionalliga erfahrene Bastiaan Vanhoyland, der zum dritten Spiel der Rückrunde von der 1. Mannschaft des TV Salzkotten nach Elsen wechselte und damit den Abgang von Christof Thauern, der Elsen nach der Vorrunde zum Regionalligisten BBG Herford verlassen hatte, mehr als wettmachte, nur bedingt etwas ändern. Allerdings gewannen die Elsener im ersten Spiel mit Bastiaan Vanhoyland ihr Auswärtsspiel beim SC Buer Hassel mit 73:67. Zum Ende der Saison fehlten trotz des abschließenden Überraschungserfolgs mit 88:85 gegen den Tabellendritten UBC Münster 2 zwei Punkte zum Klassenerhalt. Es blieb die Erkenntnis, dass es für fast alle Mannschaften aus dem Bereich Ostwestfalen schwierig ist, sich gegen die häufig mit erfahrenen und auch schon höherklassig eingesetzten Spielern besetzten Mannschaften aus dem Ruhrgebiet zu behaupten.

Auch die 2. Mannschaft erreichte ihr Klassenziel nicht, obwohl sie in der Rückrunde noch 5 Siege einfahren konnte. Dies reichte jedoch aufgrund der Ausgeglichenheit der Mannschaften vom Tabellenplatz 5 bis 11, wo jede Mannschaft jeden Gegner besiegen konnte, nicht aus. Bis zum letzten Spieltag wurde um den Klassenerhalt gekämpft, aber auch hier fehlten letztlich zwei Punkte zum rettenden Ufer.

   
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